Panoptikum in Hamburg. 20. Juli 2019

Ich war am 20. Juli mit meiner Schwester mit dem Rollstuhl unterwegs in Hamburg zum Veganen Straßenfest auf dem Spielbuden Platz.

Nein, ich bin, im Gegensatz zu meiner Schwester, keine Veganerin aber da ich zurzeit aus gesundheitlichen Gründen etwas vorsichtig mit dem Fleischkonsum sein muss, dachte ich so bei mir, kann ja nicht schaden, wenn man mal ein paar fleischlose und Vegane Gerichte probiert.

War schon lange geplant der Trip und ich wollte unbedingt auch in das Panoptikum, das in der gleichen Straße liegt.

Habe mich wirklich sehr darauf gefreut und mein Fotoapparat aufgeladen, damit ich auch ein paar schöne Eindrücke festhalten kann. Meine Schwester und ich also, voller Vorfreude, Fotoapparat im Anschlag, zum Eingang gerollt.

Und weiter sind wir auch nicht gekommen.

Das Panoptikum ist absolut nicht barrierefrei.

Man muss Treppen runter und wieder rauf, um zu mehreren Etagen zu kommen.

An der Kasse wurde mir angeboten, dass ich zumindest mal kurz von der Treppe aus einen Blick in Ausstellung werfen kann, aber das war doch sehr enttäuschend, da man von der Treppe aus, nicht wirklich etwas sehen konnte.

Mit einer Rampe am Anfang der Treppe, wäre es mir, zumindest möglich gewesen, den unteren Ausstellungsraum anzusehen, die Begründung das dort keine benutzt wird, „Wir haben schon seit Jahren das Thema angesprochen aber bis heute ist es leider noch nicht umgesetzt worden.„

So musste ich, sehr enttäuscht, unverrichteter Dinge wieder gehen.

Wirklich sehr schade, dass man nicht versucht, für bekannte Probleme die seit Jahren bestehen, eine Lösung zu finden.

Also heißt es beim Panoptikum auch weiterhin.

Rollstuhlfahrer müssen draußen bleiben.

Wirklich sehr schade.

 

 

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