„mehr als ihr denkt“ 13. August 2016

Veranstaltung, Inklusion mehr als ihr denkt, Erfolgreich umgesetzt.

AFBM e.V., Organisator der Veranstaltung am 13. August,

Da es die erste Veranstaltung dieser Größenordnung für unseren Verein war, bauten sich auch sehr schnell Hürden auf, die gemeistert werden mussten aber die Übung macht den Meister und aus Fehlern lässt sich gut lernen.

Der Vorstand plante, organisierte und bestellte schon Monate im Voraus, damit dann an diesem Tage auch alles so laufen sollte, wie man es sich Monate im Voraus vorgestellt und geplant hatte.

Am 13. August, um 08:00 Uhr morgens, am trafen sich dann Vereinsmitglieder, Helfer und Akteure in der Bürgermeister-Smidt- Straße, vor Karstadt und Bauten Bühnen, Pavillons und weitere Stände auf, um die Veranstaltung, Inklusion mehr als ihr denkt, eröffnen zu können.

Die Eröffnung verzögerte sich leider, da die große Bühne mit etwas Verspätung ankam, aber auch das Problem wurde gelöst. Die Programmpunkte wurden etwas nach hinten verschoben und schon passte es wieder.

Die Elbe-Weser-Band, Werk 8 eröffnete die Veranstaltung und brachte die Menschen zum Staunen. Sie zeigten was sie konnte und sie können viel.

Sie sorgten für gute Stimmung und Laune bei den Gästen und auch allen anderen Teilnehmern.
Wer nachempfinden wollte, wie ein nicht Sehender Mensch, mit einem Blindenstock bewaffnet, in der Lage ist, sich den Weg zu bahnen, konnte auch das ausprobieren. Uwe Parpart ließ sich das nicht nehmen und schnappte sich gleich einen Blindenstock. Nach dieser Erfahrung war Uwe sehr erstaunt, wie sehr man sich konzentrieren muss, wenn man sich nur auf das Gehör und den Stock verlassen kann. Maleike Schubert von InSpo (Inkusion in Sport), links im Bild, freute es sehr, dass auch sehende Menschen diese Erfahrung einmal in der Praxis erleben durften.

Bei der Blindverkostung, waren doch einige Teilnehmer sehr überrascht, dass sie, sobald sie die Blindenbrille aufsetzten, sich im wahrsten Sinne des Worts, sofort ihre Ohren spitzten, da in diesem Moment, der Hörsinn in den Vordergrund tritt. Aber alle Teilnehmer haben sich auf die neue Art der Wahrnehmung einstellen können und konnten den Burger unfallfrei verspeisen.

Die Gruppe Tanzbar-Bremen, zeigte eine beeindruckende Tanzvorführung. Man spürt förmlich die Begeisterung, mit der die Tänzerinnen, Corinna Mindt und Neele Buchholz, bei ihrer Vorführung bei der Sache sind und mit welcher Professionalität Sie ihre Darbietung zeigen. Sie zauberten ein Lächeln in die Gesichter.

http://www.tanzbarbremen.com/

Bei der Vorstellung der Lebensläufe, erstellt von Tanja Baumgarten, wurde zum Beispiel Tobi, Kleinwüchsig und Schlagzeuger von der Werk 8 Band vorgestellt. Es wurden 2 Beispiele vorgetragen, 1. dass er eine Ausbildung zum Bürokaufmann gemacht hat 2. Oder 2. Das er in einer Band Schlagzeug spielt und auch bei Yvonne die Hör- und Sehbehindert ist, wurden zwei Beispiele aufgeführt. Einer war, wie bei Tobi erlogen und einer stimmte. Zu erraten war, dass sie keinen Marathon läuft, sondern Zumba und Bauchtanz macht. Die Teilnehmer mussten erraten, welcher der jeweiligen Lebensläufe korrekt ist und dies mit Karten aufzeigen.
Die Korrekten Lebensläufe wurden von den Teilnehmern oft erraten aber so mancher, wurde auch überrascht.


Auch das Glücksrad am Informationsstand des AFBM e.V. wurde sehr gut angenommen. Zu gewinnen gab es sowohl kleine Trostpreise, wie auch Hauptpreise. Es konnten z.B. Fotoshootings, Kinoeintrittskarten mit Popcorn und Softgetränk, Polierservice für das Auto, ein Mietauto und vieles mehr gewonnen werden.

Die Band Werk 8, von der Lebenshilfe Bremerhaven sorgte für eine gute Stimmung und für tolle entspannte Atmosphäre.

Silvana Nowacki 1. Vorsitzende und Michael Muntau zeigten was sie in Sachen Selbstverteidigung beim SVB Bremerhaven gelernt hatten und bewiesen sodass es auch für Menschen mit Behinderung möglich ist, sich zur Wehr zu setzen und demonstrieren gleichzeitig, dass auch Menschen mit Behinderung keine wer losen Opfer sein müssen.

Holger Liedtke, Trainer des SVB, beantwortete danach gerne jede Frage zu dem Thema, Selbstverteidigungssport und Behinderung. Das Training findet jeden Mittwoch von 19:30 –21:00 Uhr, in der Karate-Schule Nippon in der Wiesenstraße 2, 27570 Bremerhaven statt.

http://www.behinderung-selbstverteidigung.de/

Die Gruppe Fadenstolz, zeigte nach dem Motto, Kleidung nach Maß, besondere Bedürfnisse brauchen bequeme Lösungen, Mode, die für Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen hergestellt wird. Blinde können durch die an der Kleidung angebrachte Brailleschrift (Blindenschrift) erkennen. Welche Farbe das Kleidungsstück hat. Rollstuhlfahrer bekommen nach Maß angefertigte Hosen und auch andere Kleidungsstücke, die auch für den Abend geeignet sind, wie, zum Beispiel, dass kleine schwarze.
Auch diese Vorführung bracht den einen oder anderen Zuschauer zum Staunen.
http://www.fadenstolz.de/

JESSICA LEWERENTZ
Schneidermeisterin und Direktrice

Für das leibliche Wohl war auch gesorgt, Thomas Karstädt, brachte mit Pulled Pork Burger die Besucher auf den Geschmack und auch verdursten musste keiner.

AlsTom the Dragondann demonstrierte, wie Schmerzunempfindlich er ist, als er sich einen Nagel in die Nase schob, konnte man sehen, wie dem einen oder anderen eine Gänsehaut über den Rücken lief. Er zeigte uns dann noch wie er uns allen Feuer unter den Hinten macht und wie man das Feuer zähmt. Zum Schluss lief er nicht nur über Glasscherben, er sprang auch mit nackten Füßen rein und legte sich auf sie. Danke Tom, für diese tolle Show.
http://tomthedragon.de/



Der AFBM e.V., Helfer, Akteure und Gäste, waren sich darin einig, dass es eine Veranstaltung in dieser oder ähnlicher er Form, auf jeden Fall wieder geben muss.

Wir danken allen Akteuren und natürlich Helfer ohne die diese Veranstaltungen nicht hätte stattfinden können, für euer Engagement und der guten Laune.

Ihr alle habt diese Veranstaltung zu etwas ganz besonderen gemacht.

Wir haben das Ding gerockt!

Danke wird von allen Worten immer schon und allerorten ganz besonders hochgeschätzt und wird auch durch nichts ersetzt.
Horst Winkler

Der AFBM e. V. sagt DANKE!

 

 

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