Mobilitätstraining Bremerhaven Bus

Tanja Albert von Erlebnis Bremerhaven fragte mich, ob wir vom afbm für den neuen Flyer des Bremerhaven Bus als „Modell“ für das Mobilitätstraining zur Verfügung stehen würden.

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Merle Köchel Vereinsmitglied, und Silvana Nowacki erste Vorsitzende, sagten natürlich sofort zu und da Merle Köchel unsicher war, was das Einsteigen in den Bus mit Rollator betrifft, war sie genau die richtige Kandidatin dafür.

Wir trafen vor der Haltestelle am Auswandererhaus mit der Ansprechpartnerin für Mobilitätstraining, Frau Imme Hüller, Tanja Albert Erlebnis Bremerhaven, den Busfahrern Michael Brünjes, Kai Mahler und dem Fotograf Thomas Greinke .

Frau Hüller, Herr Brünjes und Hr. Mahler erzählten uns, was für Missverständnisse entstehen, die man leicht vermeiden könnte.

Das fängt schon beim richtigen stehen an der Haltestelle an. Die mittlere Tür kommt beim Halten hinter dem Halteschild zum Stehen. Daher ist es sinnvoll, so Hr. Brünjes, dass man hinter dem Schild auf dem Bus wartet, damit die Tür gleich vor einem zum stehen kommt. So müssen ältere Menschen mit Rollator sich nicht so beeilen, um an die Tür zu kommen.

Hilfreich ist es auch, das Ticket hochzuhalten, damit der Fahrer gleich erkennen kann, dass man mit möchte und auf Hilfe angewiesen ist.

Beim Mobilitätstraining werden diese Hinweise an Menschen mit Hilfsmittel und älteren Menschen weiter gegeben und auch in der Praxis vermittelt, wie man sicher in den Bus steigen kann.

Michael Brünjes demonstrierte das auch gleich mit einem Rollator und erklärte, worauf man beim Einsteigen achten sollte. Der Rollator sollte erst ein Stück in den Bus gerollt werden, dann die Bremse anziehen und erst dann ein Fuß nach dem anderen. Sollte man sehr unsicher sein, so kann man, da die Bremsen ja angezogen sind, sich an der Seite auch festhalten.

Merle Köchel startete mit Unterstützung von Michael Brünjes, den ersten Versuch. Am Anfang war die Unsicherheit noch gut zu erkennen, aber nach und nach wurde sie dank der hilfreichen Tipps immer sicherer.

Dann probierte sie es noch einmal allein und die Sicherheit nahm zu.

Natürlich müssen diese Abläufe immer wiederholt werden, so Brünjes und mit mehreren Fahrgästen wird sich auch noch der Schwierigkeitsgrad erhöhen. Er riet auch zu Hause an einer Schwelle oder Ähnlichem immer wieder diesen Ablauf zu üben.

Dann wurde die Rampe umgeklappt und ich rollte mit Schwung in den Bus und stellte fest, dass es ohne Fahrgäste für mich ein Leichtes war, aber wenn der Bus voller Fahrgäste ist, dann sieht es doch noch etwas anders aus.

Und es macht auch ein Unterschied, ob man mit einem schmalen aktiv Rollstuhl oder einen breiten E-Rollstuhl über die Rampe fährt in einem voll besetzten Bus.

Dann heißt es Nerven behalten.

Vielen Dank an Frau Imme Hüller, Herr Brünjes Hr. Mahler für die hilfreichen Tipps und danke an Tanja, das wir auf dem Flyer des Bremerhavener Bus verewigt werden.

 

 

Imme Hüller, Tanja Albert

 

 

 

 

 

 

 

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