„Behinderung in Theorie und Praxis“ am 5. August 2017 in Bremerhaven

Am 5. August fand unsere Veranstaltung unter dem Motto „Behinderung erfahren in Theorie und
Praxis“ statt.

Der Aufbau klappte reibungslos. Hier müssen wir uns an unsere lieben Helfer wenden und ein
großes Lob aussprechen. Danke. dass ihr so geholfen habt.

 

Um 11 Uhr starteten wir pünktlich mit unserem Programm. Die Band „Echtes Leben“ der
Lebenshilfe sorgte mit ihren eingehenden Texten den ganzen Tag immer wieder dafür, dass die
Menschen stehen blieben um zuzuhören.

Wir hatten einen tollen Rollstuhlparcours, der uns durch Prof. Dr. Carsten Wilhelm Müller von der
Hochschule Bremen —Abteilung Ingenieurwesen zur Verfügung gestellt wurde. Dafür möchten wir
uns ganz herzlich bedanken. Der Parcours wurde von Frau Ludmilla Krause begleitet. Sie konnte
die Hürden erklären und den Menschen die dahinterstehende Problematik erläutern. Gleichzeitig
begleitete sie die Personen, die es mal versuchen mochten um ihnen freundlich und stets hilfsbereit
mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und für ihre Sicherheit zu sorgen.

Der Parcours wurde sehr gut
angenommen und so begleiteten auch Vereinsmitglieder die vielen Besucher um allen die
Möglichkeit zu bieten, eine Testfahrt zu unternehmen. Die Reaktionen auf den Parcours waren
durchweg positiv. Er löste gemischte Gefühle aus. Zum einen fanden es einige sicherlich spannend,
mal in einem Rollstuhl zu fahren, zum anderen konnten sie erleben, wozu Rollsuhlfahrende
Menschen in der Lage sind und was für Hürden im Alltags auf sie warten.

Ebenso erging es den Passanten, die sich trauten, ohne Sicht mit dem Langstock (Blindenstock) den
Parcours zu meistern. Auch sie waren zunächst sehr gespannt, aber dann erkannten auch sie, welche
Hürden auf sehbehinderte Menschen warten können und zu was Menschen mit Sehbeeinträchtigung
in der Lage sind.

Der Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen e. V. hatte einen Stand vor Ort, so das hier
Fragen gestellt werden konnten und es möglich war, sich gut zu informieren.

 

Karin Janßen (l.Vorsitzende) informierte wissbegierige den ganzen Tag über. Da sie selbst nicht sehen kann,
begleitete die BVN-Helferin Petra Wiegrantz Menschen beim Blindenparcours.

Am Stand von InSpo stand Maleike Schubert zur Verfügung um Fragen rund um Behinderung und
Sport zu beantworten.

Neben ihr war Holger Liedtke, Trainer von SVB (Selbstverteidigung für behinderte Menschen) vor
Ort um auch hier Fragen zu beantworten.

Zwei seiner Schüler führten vor, das sich Menschen mit Behinderung durchaus gegen einen Angriff wehren können. Eindrucksvoll wurde hier gezeigt,      welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

Kinder hatten die Möglichkeit, sich einen Button zu malen, der fertig gepresst, für ihr individuelles
Andenken sorgte. Strahlend nahmen die Kinder diese Möglichkeit an.

Am Glücksrad gab es wieder tolle Preise zu gewinnen. Die vielen tollen Preise sorgten für
strahlende Gesichter, nicht nur bei Kindern. Hier kamen auch viele interessante Gespräche mit
Passanten zustande.

Getränke Misaros hatte Getränke, sowie Kühlung geliefert, so dass der Getränkestand gut
ausgestattet war und die Gäste sich erfrischen konnten.

Swen Awizus (freischaffender Reporter aus Bremerhaven) führte am Mikro durch das Programm.
Danke, dass du dich für uns ehrenamtlich zur Verfügung gestellt hast.

 

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